Im Sommer bugsieren junge Leute ihre Schlauchboottaschen an den Haltestellen nahe der Limmat aus dem Tram und gondeln flussabwärts. In der Bahnhofstraße tragen Flaneure und Bankerinnen edleres Handgepäck. Im Friesenberg sammlen sich Wandergruppen und Schulklassen beim Albisgütli und am Escher-Wyssplatz markiert die hundertjährige Jonval-Henschel Turbine eine Pforte zur nächtlichen Partymeile. Um den Hauptbahnhof gruppieren sich sich die 13er Haltestellen. 

Keine Alte Trotte

Sie entlassen die Reisenden zu den Zügen, oder nehmen  sie mit, an Escher vorbei in die City, schicken sie über den Fluss zu den Hochschulen und transportieren sie nach Westen in die Kreativ-Quartiere. Bahnhof Enge, Paradeplatz, Limmatplatz, Escher-Wyssplatz und am äußersten Rand das Frankental sind innerstädtische Knotenpunkte im Liniennetz. 

Ikonischer Escher-Wyss-Platz

Die fünfteilige, monumentale Skulptur des Kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros (die Schreiner) steht am Escher-Wyss-Platz in Zürich-West. Entstanden ist dieses Werk im Zusammenhang mit dem Kunstfestival Art and the City im Jahre 2012. Die Form der fünf Skulpturen sind an Aufsteck-Elemente für Akkuschrauber angelehnt. Die Künstler Los Carpinteros verstehen ihr Werk als eine Hommage an die industrielle Vergangenheit des ehemaligen Industriequartiers Zürich-West.   

Tramdepot Wartau

Der Triebwagen Ce 2/2 der Limmattal Strassenbahn (um 1900). Gleichzeitig enstand auf der anderen Flussseite in Höngg die «Zürich – Höngg» Strassenbahn. Escher-Wyss Platz – Wartau. (…weil Höngg nur eine schwache Entwicklung zeigte und nur zwei Postkutschen pro Tag von Zürich nach Höngg fuhren.) Am Escher-Wyss Platz musste man auf die «Industriequartier Strassenbahn» umsteigen. 


Tramdepot Escher-Wyss

Am Escher-Wyss-Platz befindet sich zudem das 1911 nach Plänen von Stadtbaumeister Friedrich Fissler erbaute Tramdepot Hard, welches zum kommunalen Inventar schützenswerter Bauten gehört und die drittgrösste der fünf noch aktiven Depotanlagen der VBZ bildet.
Seit Anfang 2021 sind Bauarbeiten am über hundert Jahre alten Tramdepot in vollem Gange. Entstehen soll das drittgrösste Tramdepot der VBZ, sowie eine kommunale Wohnsiedlung mit Wohnraum für rund 550 Menschen. Im Gebäudekomplex sind auch Atelier- und Gewerberäume vorgesehen, ein öffentlicher Fuss- und Veloweg entlang des Limmatufers soll für zusätzliche Belebung des Areals sorgen.

Mit dem Postanhänger

Vom Frankental ins Albisgütli. Mit der «Gelben 13» durchreist man Zürich als soziologisches und architektonisches Erlebnis, vom Weindorf Höngg über die Blüten des Maschinenbaus in die City, zum Bankenplatz und hinauf zur legendären «Schützengesellschaft».


Kulturtransfer

Während einer Gleisbaustelle eine brillante Idee der VBZ.
Der 13er pendeltals Tuk-Tuk  zwischen Meierhofplatz und Frankental