Über mich

Rheinländer von Geburt und Zürcher nach Wahl und voller Überzeugung. 
Emeritiert und immer noch von der ETH begeistert.
(Öl auf Leinwand von Doris Hürzeler, Zürich)

CV

Gerd Folkers studierte Pharmazeutische Wissenschaften und war seit 1991 Professor für Pharmazeutische Chemie und seit 2015 auch Professor für Science Studies an der ETHZ Zürich. Seine Forschung konzentrierte sich auf das molekulare Design von bioaktiven Verbindungen für die personalisierte Therapie von Tumoren und Erkrankungen des Immunsystems. 

Nicht nur im Rahmen der critical thinking initiative der ETH  befasste er sich mit den Praktiken und philosophischen Grundlagen der Lebenswissenschaften.

Bei Wiley-VCH gab er als Co-Editor 50 Bände der Reihe "Methods and Priciples in Medicinal Chemistry" heraus.
Von 2003 bis 2011 war er beim Schweizerischen Nationalfonds tätig, von 2004 bis 2015 als Direktor des Collegium Helveticum. Seit 2012 ist er Mitglied des Schweizerischen Wissenschaftsrats und war bis 2019 dessen Präsident. Seit 2018 ist er emeritiert. Bücher sind seine Leidenschaft. Er schreibt sie, lernt gerade sie zu binden und versucht sich schon sein Leben lang als Illustrator.

Bei Novartis präsidierte er die Forschungsstiftung bis 2025 und ist nachwievor Mitglied des Wiss. Beirats des Novartis-Pavillons und am Freiburg Institute of Advanced Studies (FRIAS), Sprecher des Steuerungsgremiums.

Konzentriert am Herd.

 Kochen ist eine weitere Leidenschaft. Wahrscheinlich fehlt das Laboratorium, aber es ist fanszinierend Stoffe zu transformieren, zu trennen, zu verschmelzen. Saucen sind komplizierte Gebilde für deren Pflege ein Pharmamziestudium genau richtig war. Man lernt alles über Öle und Fette, Zucker und Alkohole,  Proteine und Füllstoffe. Das Einkaufen der Zutaten ist eine ebenso grosse Freude wie Herausforderung.

Zeichnen und Aquarellieren

...das Flüchtige hat es mir angetan. Impressionistische Skizzen von Gesichtern, Geäuden, Autos und Landschaften. Das präzise Abmalen reduziert die emotionale Beziehung zum Objekt, das schnelle Skizzieren verstärkt sie.

Dreizehnmal erschien das Magazin  "42" als Organ der critical thinking initiative.
Aufgemacht im Stil der kostenlosen Pendlerzeitung 20 Minuten brachte es Artikel zur Wissenscjaftssoziologie und -philosophie, zur Ökonomie der Wissenschaften, zum echten oder vermeintlichen  cartesian gap und zu Satire und Ironie in den Wissenschaften. Es durfe nur auf dem Campus der ETH in den stilechten blau-lila Boxen verteilt werden, denn wie jeder weiss ist 42 die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. ( sie auch Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis)